Obwohl das Augenmerk von Word auf dem Umgang mit Text liegt, versteht sich das Office-Produkt auch mit Bildern. Doch der Rahmen ist begrenzt. Wenn Sie Dokumente mit Bildern gestalten, sollten Sie einige grundlegende Aspekte beachten, damit das Resultat auch Ihren Vorstellungen entspricht. Lesen Sie in diesem Tipp, worauf es zu achten gilt.
Obwohl das Augenmerk von Word logischerweise auf dem Umgang mit Text liegt, versteht sich die Software auch mit Bildern. Doch der Rahmen ist begrenzt. Wenn Sie Dokumente mit Bildern gestalten, sollten Sie einige grundlegende Aspekte beachten, damit das Resultat auch Ihren Vorstellungen entspricht.
Mit Bildern verhält es sich wie mit Kleidern: In der richtigen Grösse passen sie am besten. Wenn Sie Fotos in Ihr Worddokument einfügen, sollten Sie sich vorher schon Gedanken machen, wie das fertige Dokument verwendet wird. Wird es ausgedruckt oder vorwiegend am Bildschirm angezeigt, beispielsweise als Anleitung in PDF-Form? Diese beiden Formen – Drucker und Bildschirm – haben unterschiedliche Auflösungen, das heisst, dass Sie das Bild in unterschiedlichen Grössen benötigen, um die beste Qualität zu erzielen:
Nun wird die Grösse eines Bildes üblicherweise in Pixeln angegeben und nicht in dpi, beispielsweise 1920 mal 1080 (was, ganz nebenbei, Full-HD-Auflösung entspricht). Auf einem Bildschirm ist dieses Bild also rund 26 Zoll oder 67 cm breit (1920 Punkte geteilt durch 72 dpi), im Druck noch knapp 10 Zoll oder 24 cm (1920 Punkte geteilt durch 200 dpi). Das heisst, dass Sie dasselbe Bild in unterschiedlicher Grösse verwenden können, je nach Ausgabegerät. Im Zweifelsfall arbeiten Sie mit der Druckauflösung, da Word Fotos ohnehin in der Auflösung reduziert beim Import. Davon gleich mehr.
Fotos bringen Sie in Word 2013 übers Menüband Einfügen > Bilder in ein Dokument. Dabei platziert die Textverarbeitung das Bild maximal in Seitenbreite abzüglich Rand. Die in der Bilddatei gespeicherte dpi-Auflösung wird berücksichtigt.
Wenn Sie nun Fotos einfügen, die Sie mit der 20-Megapixel-Kamera oder nur schon einem modernen Smartphone geschossen haben, ist die Auflösung viel zu hoch, wenn Sie das gesamte Bild verwenden. Das betrifft sowohl Auflösung als auch Dateigrösse. Deshalb rechnet Word Fotos auf ein erträgliches Mass, sprich eine brauchbare Grösse herunter. Diese beträgt standardmässig 220 ppi, was normalerweise ausreicht. Ist ein tieferer Wert gewünscht, finden Sie die entsprechende globale oder dokumentenspezifische Einstellung unter Datei > Optionen > Erweitert.
Sie können auch Bilder einzeln herunterrechnen, indem Sie ein Foto auswählen und aus dem Menüband Bildtools: Format den Eintrag Bilder komprimieren wählen. Dies ist vor allem nützlich, wenn Sie ein Foto beschnitten haben und nun die weggefallenen Bereiche löschen möchten. Dadurch reduziert sich die Dateigrösse.
Beim Herunterrechnen verliert das Foto an Details, die ohnehin nicht sichtbar wären – solange Sie das Bild nicht auf einen Ausschnitt beschneiden und diesen vergrössern. Dies sollten Sie in einer spezialisierten Bildbearbeitung (z.B. Photoshop) erledigen, bevor Sie das Foto in Word importieren. Aus demselben Grund eignet sich Word schlecht, um Fotos an eine andere Person oder eine Druckerei weiterzureichen – der Empfänger muss sich mit der heruntergerechneten Fassung zufriedengeben.
Das beste Resultat erzielen Sie also, wenn Sie erst das «fertige» Bild in Word einfügen und allenfalls noch mit einem Rahmen verzieren, verkleinern oder beschneiden. Die eigentlichen Bearbeitungsschritte nehmen Sie dagegen mit Vorteil in einer separaten Bildbearbeitung vor.
2 Kommentare
Sehr unklar! Leider vollkommen nutzlos … Schade ….
Was ist genau unklar? Kann Sie Toni Lumiella mit weiteren Erläuterungen unterstützen?