Wer früher passende Bilder für die eigene Website benötigt hat, musste sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden – Stockbilder nutzen oder einen Designer zur Anfertigung individueller Grafiken engagieren. Durch KI-Bildgeneratoren ist eine weitere Option hinzugekommen, die sich immer grösserer Beliebtheit erfreut. Wir stellen Ihnen verschiedene Tools zur KI-Bildgenerierung vor und verraten Ihnen Tricks zum korrekten Prompting.
ChatGPT von OpenAI, das vielleicht bekannteste KI-Tool, kann nicht nur Texte erstellen, sondern generiert auf Wunsch durch die Anbindung an «DALL-E 3» auch Bilder. Neben «DALL-E» gibt es mit «Adobe Firefly» oder «Midjourney» weitere Konkurrenten. Eines haben alle KI-Bildtools gemeinsam: Wie gut die Bildqualität ist, hängt entscheidend vom richtigen Prompting ab.
Während der Trainingsphase nutzen heutige KI-Technologien eine riesige Anzahl an Bildern, die das neuronale Netzwerk erweiterten. So ist es einem AI-Generator möglich, die wesentlichen Eigenschaften von Bildern zu erlernen und sinnvoll anzuordnen. Zu diesen Eigenschaften gehören Kanten, Formen, Farben, Szenen und verschiedene Objekte.
Um neue Bilder zu generieren, erhält das KI-Modell von Ihnen eine spezifische Anweisung, den sogenannten Prompt. Je exakter Ihre Formulierungen sind, desto besser wird in der Regel der Output. Falls Ihnen ein Bild nicht gefällt, können Sie der AI weiteren Input geben und explizite Verbesserungswünsche äussern.
Da KI-Systemen das echte Verständnis der Welt fehlt, erkennen und reproduzieren sie Muster basierend auf Trainingsdaten, ohne dabei die Beziehungen zwischen Objekten zu verstehen. Deshalb braucht es Ihren gezielten Input.
Die AI erstellt bereits ein Bild, wenn Sie kurze Schlagworte wie «drei Katzen» eingeben. Damit geben Sie dem Programm jedoch zu viel Spielraum – alle nicht spezifizierten Details entscheidet die KI relativ zufällig.
Hier einige wichtige Tipps zum besseren Prompting:
Tipp: Prompts auf Englisch können oft genauer verstanden werden, da die meisten KI-Tools auf Englisch programmiert sind und so weniger Interpretationsspielraum besteht.
Heute nutzen die meisten AI-Generatoren die Text-zu-Bild-Technologie. Sie geben in Worten Ihre Wünsche ein, und das Programm wandelt diese in ein Bild um. Beispiel-Prompt: «Drei Katzen, die über einen grün bewachsenen Hügel spazieren». Ein Bild-zu-Bild-Generator funktioniert hingegen mit einem visuellen Input. Sie stellen ein Bild zur Verfügung, das dann stilistisch angepasst wird.
Achtung: KI-Tools dürfen nicht einfach Personen als KI-Version nachbilden, da dies gegen Persönlichkeitsrechte verstossen könnte. Auch reale Personen oder Markenlogos sollten aus rechtlichen Gründen nicht als Vorlage für KI-Bilder verwendet werden.
Es gibt inzwischen zahlreiche Tools, die Ihnen hochwertige Bilder erstellen. Hier einige Empfehlungen:
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