Die Produktivität im Projektmanagement kann an drei wesentlichen Säulen festgemacht werden: an der Methode des Projektmanagements, der Kultur in Teams und Organisationen und in der Unterstützung durch Softwaretools.
«Die Aufgabe eines Projektmanagers besteht nicht darin, Teammitglieder zur Arbeit anzuhalten, sondern den Projektmitarbeitern, den Kollegen und Vorgesetzten sowie weiteren Beteiligten produktives Arbeiten zu ermöglichen.» (angelehnt an T. d. Marco)
Die Produktivität im Projektmanagement kann an drei wesentlichen Säulen festgemacht werden: an der Methode des Projektmanagements, der Kultur in Teams und Organisationen und in der Unterstützung durch Softwaretools.
Es sollte diejenige Methode ausgewählt werden, die zum Unternehmen und zum anstehenden Projekt am besten passt. Grundsätzlich kann zwischen «klassischen» Projektmanagementmethoden und agilen Methoden unterschieden werden. Für innovative Softwareentwicklungsprojekte bieten sich zum Beispiel agile Verfahren wie Scrum an, bei Organisations- oder zum Beispiel Bauprojekten stehen bewährte Wasserfallmodelle bereit. Bei sämtlichen Methoden ist der Vorgehensprozess detailliert beschrieben. Somit stehen ausreichende Kennzahlen zur Verfügung, die sich im Rahmen des Projektcontrollings sehr effizient überwachen und auch steuern lassen. Als relevante Kennzahlen bieten sich an:
Hinsichtlich der kulturellen Säule bietet Tom DeMarco, amerikanischer Projektmanagement-Experte und Autor (u.a. «Der Termin – Ein Roman über Projektmanagement.»), ein paar Grundsätze für ein passendes Management an:
Um die Produktivität in einem Projekt aufrechtzuhalten bzw. gar zu steigern, ist auf eine passende Sozialkompetenz des Projektleiters und weiteren Beteiligten zu achten. Sollten soziale Spannungen entstehen und diese nicht aktiv bearbeitet werden, wird ein Projekt unmittelbar aufgehalten und die Produktivität reduziert sich massiv. Teams können unter anderem dann produktiv arbeiten, wenn sie sich selbstinitiiert Spielregen geben. Helfen können dabei situations- und projektbezogene Antworten auf die folgenden Fragen:
Für die Toolunterstützung in der Projektarbeit existieren am Markt ausreichend Werkzeuge für die unterschiedlichsten Themen und Aufgabenstellungen. Eine sehr gute Übersicht gibt es zum Beispiel in der Studie von Dr. Meyer und Dr. Ahlemann (Project Management Software Systems, BARC). Im Umfeld des sogenannten Web 2.0 haben sich auch eine Menge Tools wie z.B. Trello, Asana und Projectplace etabliert.
Bei jeglicher Toolunterstützung ist jedoch darauf zu achten, dass diese Werkzeuge immer nur die Arbeit der Projektbeteiligten erleichtern können. Sie sind weder in der Lage, die passende Projektmanagementmethodik zu ersetzen noch vermögen sie Schwächen im Bereich der sozialen Kompetenz kompensieren.
«Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.» (Seneca)
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